pedalidimarca
Leidenschaft und Enthusiasmus, der Wille, Neues zu lernen und sich ehrgeizige Ziele zu setzen: das sind die Beweggründe, die uns anspornen, unser Bestes zu geben, um einzigartige sportliche Events auf die Beine zu stellen, die einerseits eng mit unserer Region verbunden sind, aber andererseits durch eine effiziente Organisation in alle Richtungen kommunizieren können.
In unsere Aktivitäten stecken wir Professionalität, Stolz und Kompetenz, wobei wir unserer Region, dem Veneto, und unserem Sport, dem Mountainbiken, unsere Großzügigkeit und Dienstbereitschaft zur Verfügung stellen. All dies geht einher mit Besonnenheit, indem wir in jeder sich bietenden Gelegenheit eine Chance zur Verbesserung suchen, wohlwissend, dass sich auch ein kleinster Fehler ausschlaggebend auswirken könnte.
Nach zehn Jahren in der Welt des Sports ernten wir nun die Früchte unserer Arbeit: zum ersten Mal in der Geschichte schickt sich eine Gruppe von Freiwilligen an, die bedeutendsten Rennen, eines nach dem anderen, auf nationaler, kontinentaler und weltweiter Ebene zu organisieren.
Wir sind uns der immensen Bedeutung dieses Unterfangens sehr wohl bewusst, so wie wir uns auch des langen, steinigen und manchmal unvorhersehbaren Marsches entlang der Straße, die uns bis hier her gebracht hat, erinnern wollen.
Wie alles anfing
Alles hat Ende der Neunziger Jahre angefangen: eine Gruppe von Freunden, ein Abendessen in geselliger Runde und eine gewisse Intuition, aus der Gegend des Montellos ein Mountainbike-Paradies erschaffen zu können. So ist aus Spaß das erste „offene“ Rennen entstanden: wir schreiben das Jahr 1999, als sich eine geringe Anzahl von Bikern versammelt und seinen Start nimmt zu dem, was ein Jahrzehnt später ein für wahr weltmeisterliches Zusammentreffen werden sollte.
2001, zwei Jahre später der erste Qualitätssprung: vom einem Hobbyrennen geht man über zur Organisation des Montello Bike Cup, ein kleiner regionaler Marathon, der in Venegazzù 300 Teilnehmer am Start begrüßt.
Im darauf folgenden Jahr debütiert das Rennen im nationalen Rennkalender und der Starter sind es bereits 780; zum ersten Mal allerdings verwandelt das schlechte Wetter die Strecke in ein regelrechtes Schlammbad.
Im Jahr 2003, trotz der vielen guten Absichten, beschließt die Organisation aufgrund des Ablebens von Luca Panighel, Bruder des heutigen Präsidenten des Organisationskomitees, Massimo, und damaliger wichtiger Drehpunkt der Organisation, die Veranstaltung abzusagen. Das Jahr darauf jedoch wird die Veranstaltung mit neuen, ambitionierten Ideen wieder aufgenommen.
So sind wir gewachsen
2004 startet die nun offiziell gegründete Arbeitsgruppe von Pedali di Marca mit neuem Elan durch. Der Granfondo del Montello, dies der neue Name der Veranstaltung, erweist sich als ein überragender Erfolg mit mehr als 1.150 Teilnehmern im neuen Startort Volpago.
Der Erfolg setzt sich unaufhaltsam fort, auch im Angesicht der sehr widrigen Wetterverhältnisse in 2005, als sich 1.850 Athleten gemeinsam mit den Weltmeistern und Olympiasiegern Gunn-Rita Dahle und Julien Absalon am Start präsentieren, und auch 2006, als das Rennen erstmals im internationalen UCI-Kalender aufscheint und mit Startern aus 10 Nationen die 2.000-Teilnehmerhürde erreicht.
2007 ist das Jahr der Wunder: innerhalb weniger Wochen erhalten Pedali di Marca den Zuschlag für die Austragung der drei großen Events und wartet mit einer neuen Aufmachung des Granfondo del Montello auf.
Eine neue spektakuläre Location: Montebelluna. Die Benennung der Marathonstrecke nach der norwegischen Olympiasiegerin Gunn-Rita Dahle. Die Entstehung von Bikenergy, ein Mix aus Sport, Werbekampagne für die Region, musikalische Unterhaltung, Bike-Trial-Shows. Die Bike-School für Kinder und das nächtliche Short-Track Rennen. Die Geschäfte bleiben geöffnet bis Mitternacht.
Das Dreitage-Event zählt 15.000 Besucher, und die Teilnahme von 2.300 Startern, unter ihnen die größten Namen des Marathon Mountainbike-Zirkus aus 18 Nationen: es liegt Weltcup-Flair in der Luft!
Wenige Monate später liegt es an der Organisation von Pedali di Marca, die Cross-Country Italienmeisterschaften in Volpago del Montello auszutragen: eine historische Ausgabe aufgrund der vielen Teilnehmer, des höchst technischen und spektakulären Kurses und der großen Sommerhitze.
Nur fünfzehn Tage später schließen Pedali di Marca mit der Organisation der Downhill-Italienmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo die einzigartige Event-Trilogie mit einem 550m hohen Sturzflug über die Olympia-Pista Col Drusciè ab.
Und nun geht's weiter bis zur Weltmeisterschaft
2008 ist der Gunn-Rita Marathon das einzige Rennen in Italien, das in allen nationalen Rennserien dazugehört. Sehr unwirtliche Wetterverhältnisse zwingen zum Auslassen der Durchquerung des Flusses Piave, das Rennen aber kommt trotzdem zu seiner regulären Austragung, was die organisatorischen Qualitäten von Pedali di Marca wieder einmal bestätigt. Das Sahnehäubchen der Torte ist die Anwesenheit des italienischen Staatsfernsehens RAI, welche das Rennen leicht zeitversetzt ausstrahlt, und das vom Ex-Straßenprofi Mirko Celestino gewonnen wird.
Der Rest ist neuere Geschichte: die 2009er Edition wird zwar wieder einmal zum Schlammrennen, aber dieser erneute Erfolg von Pedali di Marca wird geadelt durch die Anwesenheit der beiden regierenden Marathon-Weltmeister Roel Paulissen und Gunn-Rita Dahle, die beide die Gesamtwertungen gewinnen und somit ihre besten Empfehlungen für die Europameisterschaften im nächsten Jahr!
Die kontinentalen Meisterschaften 2010 offenbaren sich als eine denkwürdige Edition: eine sich in bestem Zustand befindende Rennstrecke hebt die technischen Qualitäten der Athleten hervor, auf der die Schweizer Ralph Näf und Esther Süss gewinnen. Die Organisation bestätigt wiederholt ihre große Professionalität: die U.E.C. (der Europäische Radsportverband) zeichnet Pedali di Marca offiziell für die herausragende Qualiät des Events "Gunn Rita Marathon" aus.
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